Die 12.03 der ÖBB vor einer interessanten Schnellzug-Komposition im August 1953. © Josef Stögemayr / Slg. Eisenbahnstiftung

Die stärkste Schnellzuglok aus Österreich


Märklin Art. 38012 / TRIX Art. 25012

Das neue Modell der 12.11 der ÖBB

Die 12.03 präsentiert sich 1954 im besten Pflegezustand im Bahnhof Wien Süd. ©F. Kraus / Slg. Eisenbahnstiftung

Die riesigen Treibstangen...

... halten mit 4,25 M Länge bis heute den Weltrekord.

Lok und Wagen erscheinen als Neuheit im H0 Programm.

Das wuchhtige H0 Modell als Formneuheit

Das Überraschungsmodell in H0

DIE ÖBB REIHE 12 (VORMALS BBÖ REIHE 214)

Die 12.11 steht im Dezember 1952 in Wien Süd. Von hier aus wurde sie nun auf der Südbahn eingesetzt aber schon 1955 abgestellt. © F. Kraus / Slg. Eisenbahnstiftung

Zum Vorbild

Da in Österreich im Jahr 1927 die weitere Elektrifizierung des Streckennetzes zeitweise ausgesetzt wurde und trotzdem ein hoher Bedarf an Schnellzugloks vorhanden war, wurde beschlossen neue Dampflokomotiven in Auftrag zu geben.


Speziell für die Westbahn von Wien nach Salzburg wurden daher von der Lokomotivfabrik Wiener Neustadt und von der Lokomotivfabrik Floridsdorf je ein Prototyp einer 1´D2´Lokomotive entwickelt. Die als 114.01 bzw. 214.01 bezeichneten Maschinen wurden Ende 1920er Jahre geliefert und erprobt.


Schließlich wurde die Konstruktion der Lok 214.01 für den Serienbau ausgewählt.

1931 wurden zunächst 6 Lokomotiven geliefert und 1936 weitere sechs. Die Loks wurde bei den BBÖ als 214.01 bis 214.13 eingereiht.


Die Konstruktion war für die damalige Zeit sehr modern und leistungsstark. Die 214er waren mit rund 3.000 PS die stärksten in Österreich gebauten Schnellzuglokomotiven. Ihre spezielle Konstruktion mit den 194 großen Treibrädern und dem Antrieb auf die dritte Kuppelachse besaß eine Triebstange mit 4,25 m Länge - längste Treibstange die weltweit je an einer Dampflok verbaut wurde.


Die Lokomotiven bewährten sich auf den langen flachen Strecken der Westbahn hervorragend. Trotzdem begann Ihr Stern schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit zu sinken, als nach dem 2 Weltkrieg die Elektrifizierung wieder stark vorangetrieben wurde und die Maschinen entbehrlich wurden. Einsatz auf anderen Strecken war nicht von Erfolg gekrönt, da die oft kurvenreichen und steigungsstarken Strecken zu deutlich erhöhtem Verschleiß an den Maschinen führten.

Der letzte Einsatz vor einem Schnellzug erfolgt somit schon 1956 und bis 1962 wurden die Lokomotiven überwiegend verschrottet.


Zu dieser Baureihe lohnt es sich ein Blick über die Grenzen Österreichs hinaus nach Rumänien zu werfen! In Rumänien wurden ab 1930 ebenfalls neue Schnellzugloks benötigt und man entschied sich auch dort für die 214er der BBÖ. Als Lizenzbauten entstanden zwischen 1936 und 1940 insgesamt 79 Maschinen die als Reihe 142 der CFR teilweise noch bis in die Mitte der 1970er Jahre dort im Einsatz standen.




Die einzige erhaltene Österreichische Maschine ist die 12.10. Hier als "Sockellok" 1980 in Wien. © M. Weinland / Wikipedia

Die Rumänische Schwester der 12er ist die Reihe 142 der CFR. © Werkfoto CFR / Wikipedia

Schon 1952 warten hier 3 nicht mehr benötigte 12er auf bessere Zeiten. Trotz Bemühungen die noch jungen Maschinen zu verkaufen, wurden letztlich fast alle verschrottet. © Manfred van Kampen / Slg. Eisenbahnstiftung

Das Modell

Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen.

Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel.

Eine Achse direkt angetrieben, drei Achsen über Kuppelstange angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall gefertigt.

Serienmäßig eingebauter Rauchgenerator, mit geschwindigkeitsabhängigem, dynamischem Rauchausstoß. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar.


Führerstandbeleuchtung und Feuerbüchsenflackern separat digital schaltbar. Fahrwerksbeleuchtung digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED).


Werkseitig installierter Pufferspeicher. Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Pufferhöhe an Lok und Tender nach NEM.


Befahrbarer Mindestradius 360 mm.

Kolbenstangenschutzrohre und Bremsschläuche liegen bei.

Länge über Puffer ca. 25,4 cm.

Fast schon "übervoll" mit Details - Die Heizerseite der neuen 12er. © Gebr. Märklin / mhi

Der markante Tender der Reihe 9184 - zu seiner Zeit modernste Lokomotiv-Technik. © Gebr. Märklin / mhi

Der bis ins Detail nachgebildete Führerstand der 12.11 - selbst die Vorhänge sind Modell vorhanden. © Gebr. Märklin / mhi

Märklin Art. 42525

Passender Schnellzug!

4-teiliger Schnellzug aus Hechtwagen und Schnellzugwagen der Einheitsbauart 1928 bis 1930 mit Drehgestelle der Bauart Görlitz II schwer.


Stirnseitig separat angesetzte Aufstiegsleitern, angesetzte Griffstangen und mit mehrfarbiger Inneneinrichtung. „Hechtwagen“ mit Schwanenhals-Drehgestellen, separat angesetzte Leitern am Boden.


Wagen der Bauart 1928-30 vorbereitet für den Einbau stromführender Kurzkupplungen 72024, LED-Innenbeleuchtung 73410/73411 und Schleifer 73406. Wagen der Bauart 1923 "Hecht" vorbereitet für den Einbau der stromführenden Kurzkupplungen 72022, LED-Innenbeleuchtung 73410/73411 und Schleifer 73404.


Detaillierte Ausführung der Schnellzugwagen in vollem Längenmaßstab.


Faltenbälge liegen zum Tausch bei. Gesamtlänge über Puffer ca. 97 cm.

Befahrbarer Mindestradius 360 mm.

Gleichstromradsatz für Wagen Bauart 1928-30: E376819

Gleichstromradsatz für Wagen Bauart 1923 "Hecht": E700580.

SIE MÖCHTEN IHRe Reihe 12 der ÖBB VORBESTELLEN?

Senden Sie uns gern Ihre Wünsche mit Angabe der Artikelnummer (Märklin 38012 / TRIX 25012, Märklin Wagenset 42525) und wir reservieren dieses Modell entsprechend für Sie.


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(Bitte beachten Sie, dass alle Bestellungen bzw. Reservierungen nur vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Herstellers angenommen werden können.)

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Die ehemalige CFR Lok 142.063 wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte im Jahr 1985 erworben, an die österreichische Ausstattung angepasst und als ÖBB 12.14 bezeichnet. © Herbert Ortner / Wikipedia